Rund um die Operation
Hinweis: Dieser Überblick dient der Orientierung. Für Ihr Krankheitsbild finden Sie ausführliche Informationen auf den jeweiligen Unterseiten bzw. im Beratungsgespräch.
Viele Operationen können in unserem Zentrum ambulant durchgeführt werden. Im Falle einer Zusatzversicherung wird der Eingriff – in Abhängigkeit von der Operationsgröße und der Versicherung – ambulant, tagesklinisch oder mit stationärer Übernachtung im Rudolfinerhaus Wien oder in der Privatklinik Döbling geplant.
Ziel ist immer, Ihnen die sicherste und für Sie passende Behandlungsform zu ermöglichen.

1. Vorbereitung
Das Fundament jeder erfolgreichen Operation ist eine sorgfältige Planung. In einem persönlichen Aufklärungsgespräch erklären wir Ihnen Ihren Befund, erwartbare Ergebnisse, mögliche Risiken und alternative Behandlungsmöglichkeiten.
Wir besprechen mit Ihnen, ob Sie zur Operation nüchtern kommen müssen und wie Sie Ihre Medikamente einnehmen sollen, den Zeitpunkt Ihrer Ankunft und alle organisatorischen Details.
Abhängig von der Diagnose können zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein (z. B. MRT/CT, funktionelle Tests, Blutlabor).
2. Der Eingriff
Je nach Eingriff und Ihren persönlichen Wünschen kann die Operation unter lokaler Betäubung, Leitungs- oder Regionalanästhesie, in sanftem Dämmerschlaf oder in Vollnarkose erfolgen. Ziel ist ein schonender, präziser Zugang zum betroffenen Bereich. Mit modernsten Operationstechniken werden von der Nervendekompression bis hin zur Nervenrekonstruktion und aufwändigen Rekonstruktion eines fehlverheilten Knochenbruchs das gesamte Spektrum der Handchirurgie angeboten. Wenn immer möglich nutzen wir minimalinvasive oder arthroskopische Operationstechniken, um das umliegende Gewebe zu schonen.
Aufgrund der zarten anatomischen Strukturen der Hand wird unter Lupenbrillenvergrößerung bzw. unter dem Operationsmikroskop operiert.
3. Nachsorge
In Abhängigkeit von Eingriff und Art der Betäubung können Sie nach dem Eingriff gleich wieder nach Hause oder bleiben noch in einem unserer Aufwachräume, bis Sie sich wieder ganz fit fühlen.
Sie erhalten eine angepasste Schmerztherapie, regelmäßige Verbandswechsel und Wundkontrollen. Im Fall von nicht selbst auflösendem Fadenmaterial, ist der Fadenzug 14 Tage nach der Operation geplant. Bis zum Fadenzug muss die Wunde trocken gehalten werden.
Nach den meisten Operationen dürfen Sie die Hand gleich wieder im Alltag einsetzen, um einer Gelenkversteifung vorzubeugen. Bei Bedarf wird eine ergotherapeutische Behandlungen angeschlossen, auf Wunsch können wir spezialisierte Handtherapeuten empfehlen.
Vertrauen, das man weiterempfiehlt
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Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.






